Die Minister Lawrow, Westerwelle und Sikorski (v.r.)

Beratungen mit Polen und Russland

Außenminister Westerwelle hat seine Amtskollegen aus Polen und Russland am 21. März in Berlin zum "Trialog" empfangen. Bei den Gesprächen mit Radoslaw Sikorski (Polen) und Sergej Lawrow (Russland) ging es um gemeinsame Projekte, die Beziehungen zwischen der EU und Russland sowie um internationale Themen wie die Lage in Syrien.

Gauck, Komorowski

Bundespräsident zu Antrittsbesuch in Warschau

Bundespräsident Joachim Gauck ist vom 26. bis 27. März zu einem Antrittsbesuch in die Republik Polen gereist. Am Abend ist der Bundespräsident in der polnischen Hauptstadt Warschau mit dem Präsidenten der Republik Polen, Bronisław Komorowski, zusammengetroffen. Nach einer gemeinsamen Pressekonferenz traf sich Bundespräsident Gauck auch mit Ministerpräsident Donald Tusk sowie Parlamentspräsidentin Ewa Kopach.

Cornelia Pieper

Staatsministerin Cornelia Pieper begrüßt KMK-Beschluss zum deutsch-polnischen Geschichtsbuch

Zum Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK ) zum deutsch-polnischen Geschichtsbucherklärte die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Koordinatorin für deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Cornelia Pieper: „Ich begrüße den Beschluss der KMK und die Entscheidung der Bundesländer, gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt und der polnischen Seite das deutsch-polnische Geschichtsbuch auf den Weg zu bringen.“

Sikoski, Westerwelle, Juppé

Motor der europäischen Integration

Neue Impulse für Europa, die Lage in Weißrussland und die Gewalt in Syrien - diese Themen standen auf der Agenda der Außenminister des 'Weimarer Dreiecks' am 29. Februar in Berlin. Die Partner des Weimarer Dreiecks - das sind Deutschland und seine beiden größten unmittelbaren Nachbarn Frankreich und Polen - stimmen sich regelmäßig über aktuelle und Zukunftsthemen ab.

Cornelia Pieper

Staatsministerin Piper zum 90. Geburtstag von Wladyslaw Bartoszewski

Die Staatsministerin im Auswärtigen Amt und Koordinatorin für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Cornelia Pieper, MdB, erklärte heute zum 90. Geburtstag von Wladyslaw Bartoszewski:

Staatsminister Michael Link und Staatssekretär Mikołaj Dowgielewicz

Staatsminister Link zu Antrittsbesuch in Warschau

Staatsminister Michael Link ist am Dienstag (14.02.) zu seinem Antrittsbesuch nach Warschau gereist. Dort traf er u.a. mit dem Europastaatssekretär im polnischen Außenministerium Mikolaj Dowgielewicz zusammen. Im Mittelpunkt des Meinungsaustauschs standen aktuelle europapolitische Fragen, u.a. der Fiskalpakt, die Stärkung von Wachstum und Beschäftigung und Themen der europäischen Außenpolitik.

Dt. Polnischer Preis Verleihung 2011

Deutsch-Polnischer Preis verliehen

In Warschau haben Staatsministerin Cornelia Pieper und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski den Deutsch-Polnischen Preis verliehen. Die Auszeichnung ging an den amtierenden Präsidenten des Europäischen Parlaments, Jerzy Buzek, und an seinen Vorgänger in diesem Amt und jetzigen Präsidenten der Konrad-Adenauer Stiftung, Hans-Gert Pöttering. Die Auszeichnung wird für besondere Verdienste um die deutsch-polnischen Beziehungen verliehen.

Arbeitssitzung der Kabinette

Gemeinsame deutsch-polnische Erklärung beschlossen

Die deutsche und die polnische Regierung haben heute bei den 11. deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Warschau eine gemeinsame Erklärung zum 20. Jahrestag des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags beschlossen.

Westerwelle ,Sikorski

Politische Beziehungen

Nach der deutschen Wiedervereinigung 1990 und den tief greifenden Veränderungsprozessen in Mittel- und Osteuropa entwickelten die deutsch-polnischen Beziehungen eine beeindruckende Dynamik. Der deutsch-polnische Vertrag über gute Nachbarschaft und freundschaftliche Zusammenarbeit vom 17. Juni 1991 bildete den Auftakt zu intensiven und vielfältigen Kontakten. Häufige Treffen der Staatspräsidenten sowie der Regierungschefs als auch Minister der beiden Länder sind dabei nur ein möglicher Ausdruck dieser engen Partnerschaft.

Cornelia Pieper und Władysław Bartoszewski

Die Koordinatoren für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit

Zur Vertiefung der gutnachbarschaftlichen und freundschaftlichen Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen haben die beiden Regierungen im November 2004 Koordinatoren (Beauftragte) für die zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit eingesetzt.

Gdingen

Wirtschaftsbeziehungen

Während Deutschland seit vielen Jahren der mit Abstand wichtigste Handelspartner Polens ist, ist Polen der bedeutendste Handelspartner Deutschlands in Mittel- und Osteuropa.

Polnisches Kulturinstitut

Kulturaustausch

Das Engagement der Kulturmittler und politischer sowie privater Stiftungen, über 600 deutsch-polnische Städtepartnerschaften, Aktivitäten der Bundesländer, Landkreise und Gemeinden, der Schulen und Hochschulen sowie wissenschaftlicher Gesellschaften führen zu intensivem Kulturaustausch.

Studierende arbeiten in einer Bibliothek

Wissenschaft und Bildung

Deutsch-polnische Zusammenarbeit in Bildung und Forschung ist in vielen Bereichen bereits seit langem etabliert. Sie beruht auf dem wissenschaftlich-technischen Abkommen (WTZ-Abkommen) vom 10. November 1989. Zu fachlichen Schwerpunkten der Forschungszusammenarbeit gehören Projekte aus solchen Bereichen wie Materialforschung, Umwelt-/Klimaforschung, Biowissenschaften, Gesundheitsforschung und Informationstechnologie/Fertigungstechnik, physikalische und chemische Technologie.

Lebus in Brandenburg von polnischer SEite aus gesehen

Regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit

Bei der Kooperation in den Grenzregionen werden die Bundesländer von der Deutsch-Polnischen Regierungskommission für regionale und grenzüberschreitende Zusammenarbeit unterstützt. Wichtiges Element der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Polen und Deutschland sind auch die zahlreichen Partnerschaften zwischen deutschen und polnischen Städten.

Zeitungen

Medien und Öffentlichkeit

Ein breites Spektrum von Kontakten zwischen deutschen und polnischen Journalisten, Kooperationen zwischen Rundfunk- und Fernsehsendern und die Informationsarbeit verschiedener Institutionen bestimmen das Medienbild und die Öffentlichkeitsarbeit.

Jugendliche in Kreisau

Jugendaustausch

Ein wichtiges Element der Festigung gesellschaftlicher Verflechtungen und privater Bindungen ist der unbeschwerte Kontakt der jungen Generation. Persönliche Erfahrungen mit Gleichaltrigen prägen schon früh das gegenseitige Verständnis und ermöglichen positive Eindrücke vom angrenzenden Nachbarn. Die Thematisierung der deutsch-polnischen Nachbarschaft im Unterricht und die Förderung von Begegnungen verschiedener Altersklassen spielen dabei eine zentrale Rolle.

Freiwilligenarbeit

Freiwilligenarbeit

Verschiedene Initiativen der Freiwilligenarbeit ermöglichen einen persönlichen Austausch zwischen Deutschen und Polen, wie etwa das Aufarbeiten der gemeinsamen Geschichte oder das Zusammenwirken bei humanitären Hilfsprojekten.

Deutsch-polnischer Dialog

Logo Deutsch-polnischer Dialog

Das Portal "Deutsch-polnischer Dialog" hat sich zum Ziel gesetzt, eine Informationsplattform für ein breites Publikum über Deutschland und Polen zu schaffen.

Polen in Geschichte und Gegenwart

Polnische Fahnen

Aus dem ehemaligen Ostblockstaat Polen ist eine wirtschaftlich starke und politisch gestaltende Regionalmacht geworden. Geschichte, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur des Landes will dieses Heft der Informationen zur politischen Bildung beleuchten.

Polen sehen Deutsche positiver

dradio- Mikrophon

Während Bundeskanzlerin Angela Merkel in vielen Euroländern wegen ihrer Sparpolitik kritisiert wird, erwartet Polen geradezu, dass Deutschland in der Krise Verantwortung übernimmt, berichtet der Deutschlandfunk in seiner Sendung "Europa heute". Das wäre unter dem Ex-Ministerpräsidenten Jaroslaw Kaczynski noch nicht denkbar gewesen, meint der Sender.

Newsletter

Informationen aus der Arbeit der Koordinatorin für die deutsch-polnische zwischengesellschaftliche und grenznahe Zusammenarbeit, Staatsministerin cornelia Pieper

Polnischer Pragmatismus

Zum ersten Mal in der Geschichte der polnischen Demokratie seit 1989 hat eine Regierung sich bei der nächsten Parlamentswahl halten können. Von außen ist der Blick auf Polen in den letzten Jahren freundlicher geworden, schreiben die Blätter für deutsche und internationale Politik in einer Analyse der derzeitigen außen- und innenpolitischen Situation Polens.

Deutsch-polnische Erklärung zum 20. Jahrestag des Nachbarschaftsvertrages

Text der Erklärung und ausführliches Programm für die künftige Zusammenarbeit.

Bildergalerie

Polen, von Darmstadt aus gesehen

Eine Vortragsreihe der DPI-Mitarbeiter zum 30. Jubiläum des Deutschen Polen-Instituts

Polen - eine Nachbarschaftskunde

logo bpb

Was wissen wir über das heutige Leben in Polen? Was bewegt Jan Kowalski, den polnischen Otto Normalverbraucher? Wie sieht die Medienlandschaft in Polen aus? Und welche Folgen hat die Finanz- und Wirtschaftskrise für das Land? Welche Bedeutung kommt dem Jahr 89 für die Kultur in Polen zu? Und wie ist heute Polens Verhältnis zu seinen ehemaligen "Bruderstaaten"? Fragen, auf die die Nachbarschaftskunde der Bundeszentrale für politische Bildung Antworten gibt.

Deutschland und Polen

Aus Politik und Zeitgeschichte

Ein Heft in der Reihe "Aus Politik und Zeitgeschichte" der Bundeszentrale für politische Bildung (5/2005) befasst sich mit dem deutsch-polnischen Verhältnis. Aus dem Inhalt: Normalisierung wäre schon viel, Die deutsch-polnischen Beziehungen nach 1945, Die historische Erinnerung in Polen, Die Gegenwart des Vergangenen, Historische Belastungen der Integration Polens in die EU, Deutsch-polnische Europavisionen.