Bundespräsident Wulff auf 200-Jahr-Feier der Universität Breslau

17.11.2011

Bundespräsident Christian Wulff spricht an der Universität Breslau anlässlich des 200. Gründungsjubiläums Bild vergrößern Bundespräsident Christian Wulff spricht an der Universität Breslau anlässlich des 200. Gründungsjubiläums (© Kugler ) Bundespräsident Christian Wulff ist am 15. November 2011 nach Polen gereist, um das 200-jährige Bestehen der Staatlichen Universität Breslau zu würdigen. Bei einem Festakt in der Universität hielt der Bundespräsident am Vormittag eine Ansprache : "In Verantwortung vor der Geschichte wollen wir Europäer Zukunft friedlich gestalten. Ein Beispiel dafür ist die enge Kooperation, die zwischen den Universitäten von Breslau und Lemberg sowie deutschen Hochschulen besteht."

Am Morgen hatte der Bundespräsident mit dem polnischen Staatspräsidenten Bronsiław Komorowski Blumen an einem Denkmal niedergelegt, um der polnischen Professoren aus Lemberg zu gedenken, die wie die Gelehrten aus Krakau Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung wurden. Die Stadt Lemberg gehört seit 1945 zur Ukraine. Viele polnische Professoren und Studenten aus Lemberg sind nach 1945 nach Breslau gegangen.

Am Nachmittag traf der Bundespräsident Vertreterinnen und Vertreter der deutschen Minderheit in Breslau. Bundespräsident Wulff: „Die deutschen Minderheiten in Mittel- und Osteuropa sind eine erfolgreiche Brücke in den Beziehungen Deutschlands zu seinen östlichen Nachbarn. Sie kennen beide Gesellschaften und Sprachen und sind in der Lage, die Beziehungen zwischen den jeweiligen Ländern zu vertiefen.“ 200 Jahre Universität Breslau Bild vergrößern 200 Jahre Universität Breslau (© Kugler )

Zum Abschluss der Reise kamen Bundespräsident Wulff, Polens Staatspräsident Komrowski und der ukrainische Präsidenten Wiktor Janukowytsch zu einem Gespräch zusammen.

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Text der Erklärung und ausführliches Programm für die künftige Zusammenarbeit.